Osteopathie

Andrea Döring, Physiozentrum Kiel
Photo by Kathrin Romanski

 

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche medizinische Behandlungsform, die der Diagnose von Funktionsstörungen des Organismus und deren Behandlung dient. 

 

Die Behandlung erfolg mit den Händen. Dabei wird versucht die Funktionsstörung im Körper zu erkennen und zu therapieren. Der Grundgedanke ist, dass der Bewegungsapparat unseres Körpers, Schädel und Rückenmark sowie unsere inneren Organe als System zusammenhängen. Diese sind durch feine Gewebenetze, sogenannte Faszien miteinander verbunden. 

 

Die Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung der Symptome, hier wird der Mensch als Ganzes gesehen. 

 


Was bedeutet Osteopathie?

Unser Körper besteht aus unterschiedlichen Geweben und Organsystemen und ist ein hochkomplexes System. Dabei stehen sie alle in beweglicher Verbindung miteinander. Genau diese Beweglichkeit ist die Voraussetzung für unseren Körper zu funktionieren, zu regenerieren und sich selbst zu heilen. 

Liegt einen Teilstörung im System vor, entsteht ein Ungleichgewicht, das sich auf anderen Ebenen auswirken kann. Beispielsweise kann ein Beckenschiefstand oder Leberproblem, Schulterschmerzen bedingen.

In der Osteopathie werden diese beweglichen Verbindungen behandelt. Neben dem Bewegungsapparat mit seinen Knochen, Muskeln und Sehnen, werden auch Organe, Nerven, Gefäße sowie seelische Befindlichkeiten in der Behandlung betrachtet.

Osteopathen verfügen über ein umfangreiches Wissen sowohl über die menschliche Anatomie als auch über die Physiologie. Als Osteopath besitzt man die Fähigkeit , unterschiedliche Spannungen in allen Geweben zu erspüren. Aus diesem Grund dauert eine osteopathische Ausbildung mehrere Jahre.

Du als Patient wirst umfassend untersucht, Unbeweglichkeiten werden mit den Händen erspürt und durch manuelle Impulse behandelt. So bekommst Du die individuelle Unterstützung, die Du genau an dem Ort im Körper benötigen, der ursächlich für Deine Symptome ist.


Welche Beschwerden können durch die Osteopathie behandelt werden?

Eine Vielzahl von Beschwerden können durch Behandlungsformen der Osteopathie behandelt werden, einige Behandlungsbeispiele sind:

  • Rückenschmerzen (Bandscheibenprobleme, Schulter- Nackenverspannungen, Probleme im Bereich der Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule)
  • Schleudertrauma
  • Gelenkbeschwerden
  • Verstauchungen, Prellungen, Brüche (in der Spätphase)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Hormonelle Störungen, z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch, Schlafstörungen etc.
  • Beschwerden im Rahmen der Wechseljahre
  • Stressinkontinenz
  • Stresszustände wie z.B. Prüfungsphase etc.
  • Tinnitus
  • Verdauungsstörungen
  • Zirkulationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfungszustände

 

Ich weise aus rechtlichen Gründen  daraufhin, dass es sich hierbei um Anwendungsbeispiele der Behandlungsmethoden handelt und nicht um ein Heilversprechen.

 


Was ist eine Cranio Sacrale Therapie ?

Die CranioSacrale Therapie (CST) ist eine sanfte Behandlungsmethode, die sich als Teilgebiet der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, in dem Handgriffe überwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden. Die CST hilft Blockaden und Traumen, die zu Verspannungen im Körper führen, ausfindig zu machen und sie zu korrigieren. Ziel ist es, Spannungen im CranioSacralen System auszugleichen und damit ein Gleichgewicht im CranioSacralen Rhythmus wieder herzustellen.

 

 

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